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Meisterbonus mindert die Werbungskosten nicht – keine Anwendung des § 3c Abs.1 EStG

(Stand: 11.03.2017)

LfSt Bay­ern, 06.07.2016, S 2324.2.1 - 262/6 St 32

Seit dem 01.09.2013 er­hält jeder er­folg­rei­che Ab­sol­vent der be­ruf­li­chen Wei­ter­bil­dung zum Meis­ter oder zu einem gleich­wer­ti­gen Ab­schluss einen Meis­ter­bo­nus in Höhe von 1.000 EUR. Die Richt­li­ni­en zur Ver­ga­be des Meis­ter­bo­nus und des Meis­ter­prei­ses der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung re­geln die Ein­zel­hei­ten für Meis­ter­prü­fun­gen oder gleich­wer­ti­ge öf­fent­lich-recht­li­che Fort­bil­dungs­prü­fun­gen.

Der Meis­ter­bo­nus kann als Zu­schuss unter keine der sie­ben Ein­kunfts­ar­ten sub­su­miert wer­den und ist des­halb nicht ein­kom­men­steu­er­bar. Nach einem ak­tu­el­len Ge­richts­be­scheid des Fi­nanz­ge­richts Mün­chen, Au­ßen­se­na­te Augs­burg vom 30.05.2016 Az.: 15 K 474/16 min­dert der Meis­ter­bo­nus auch nicht ggf. vom Emp­fän­ger in die­sem Zu­sam­men­hang als Wer­bungs­kos­ten/Be­triebs­aus­ga­ben (Fort­bil­dungs­kos­ten) gel­tend ge­mach­te Auf­wen­dun­gen.