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Inflationsprämie – was Sie jetzt wissen müssen!

Das Leben in Deutschland ist momentan so teuer wie lange nicht. Vor allem die explodierenden Energiepreise machen den Verbrauchern schwer zu schaffen. Die Politik versucht deshalb, aktiv gegenzusteuern. Zunächst mit einer Einmalzahlung in Höhe von 300 €, die erst an Arbeitnehmer, dann auch an Rentner ausgezahlt wurde. Diese Energiepreispauschale ist steuerpflichtig.

Nun wurde als Teil des „Gesetzes zur temporären Senkung des Umsatzsteuersatzes auf Gaslieferungen über das Erdgasnetz“ und des sog. „dritten Entlastungspakets“ eine weitere Zahlung an Arbeitnehmer auf den Weg gebracht: die Inflationsausgleichsprämie, umgangssprachlich auch als Inflationsprämie bekannt. Sie kann vom Arbeitgeber gewährt werden und soll die immer weiter steigenden Nahrungsmittel- und Energiekosten abfedern.

Anders als die Energiepreispauschale ist die Inflationsausgleichsprämie bis zu einem Betrag von 3.000 € steuer- und sozialversicherungsfrei. Voraussetzung ist, dass sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird. Dabei ist es unerheblich, ob die Leistung als Zuschuss oder als Sachbezug erfolgt.

Die Zahlungen werden begünstigt, wenn sie vom 26.10.2022 bis zum 31.12.2024 geleistet werden.

Zahlt der Arbeitgeber in diesem Zeitraum mehrere Leistungen an den Arbeitnehmer aus, so dürfen diese in der Summe die 3.000 € nicht übersteigen.

 

Doppelte Inflationsausgleichsprämie bei Jobwechsel?

Sollte im begünstigten Zeitraum das Dienstverhältnis gewechselt werden, ist es grundsätzlich möglich, die Inflationsausgleichsprämie mehrfach zu erhalten. Die 3.000 € gelten für jedes Dienstverhältnis individuell. Voraussetzung ist allerdings auch ein Arbeitgeberwechsel. Es ist nicht möglich, die Inflationsausgleichsprämie für verschiedene Arbeitsverhältnisse bei demselben Arbeitgeber zu bekommen.

 

(Stand: 13.12.2022)

Bei die­sem Bei­trag han­delt es sich um einen re­dak­tio­nel­len Text des Re­dak­ti­ons­teams. Die­ser Bei­trag er­setzt keine Be­ra­tung im Rah­men einer Mit­glied­schaft in un­se­rem Lohn­steu­er­hil­fe­ver­ein. Eine Be­ra­tungs­leis­tung im kon­kre­ten Fall fin­det nur im Rah­men einer Mit­glied­schaft in­ner­halb der Be­ra­tungs­be­fug­nis gemäß § 4 Nr. 11 StBerG statt.


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