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Werbungskosten: Fortbildungskosten

Steuertipp Fortbildungskosten

Entstehen einem Arbeitnehmer Aufwendungen um Kenntnisse oder Fähigkeiten in dem von ihm bereits erlernten bzw. ausgeübten Beruf zu erhalten oder zu erweitern, können diese als Fortbildungskosten steuermindern geltend gemacht werden.

Damit die Kosten für Seminare, Lehrgänge, Umschulungen usw. zur beruflichen Fortbildung auch steuerlich anerkannt werden, müssen diese immer in direktem Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit stehen. Die Kosten müssen der Förderung des Berufs bzw. der beruflichen Qualifikation des Arbeitnehmers dienen.

Welche Kosten können angesetzt werden?

Als Aufwendungen für berufliche Fortbildungen können Sie in der Anlage N Ihrer Steuererklärung folgende Kosten geltend machen:

  • Lehrgangsgebühren, Prüfungsgebühren
  • Schreibmaterialien
  • Arbeitsmittel
  • Fachbücher
  • Fahrtkosten für die Hin- und Rückfahrt zu den Kursen bzw. zu einer Arbeitsgemeinschaft
  • Kosten für eventuelle Übernachtungen am Kursort
  • Aufwendungen für Verpflegung

Die Höhe der absetzbaren Kosten ist bei Fortbildungen nicht eingeschränkt.

Hinweis:

Handelt es sich bei dem Seminar bzw. Kurs um eine Fortbildung im Bereich der Allgemeinbildung oder ist dieser Kurs von privatem Interesse, wie z. B. ein Kochkurs oder ein Sprachkurs für den nächsten Urlaub, können diese Aufwendungen nicht geltend gemacht werden, da eine berufliche Motivation hier nicht gegeben ist.

(Stand: 03.04.2017)

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