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Werbungskosten - Behandlung wegen Mobbing steuerlich absetzbar

(Stand: 25.09.2013)

Eine psychosomatische Erkrankung mit den Symptomen des "Burnout" und eines psychophysischen Erschöpfungssyndroms stellt grundsätzlich keine typische Berufskrankheit dar. Es handelt sich vielmehr um eine schwer objektivierbare Erkrankung, die Menschen aller Bevölkerungskreise, unabhängig von einer Erwerbstätigkeit treffen kann. Jedoch nimmt die Zahl der psychischen Krankheiten und Verhaltensstörungen insbesondere in der Arbeitswelt infolge Zeitdrucks, Komplexität der Arbeit, mangelnder Wertschätzung, Mobbings, defizitären Führungsverhaltens usw. in den letzten Jahren drastisch zu.

Kürzlich hat das Finanzgericht München bei einem Arbeitnehmer mit Burnout-Syndrom es abgelehnt, die Kosten für eine mehrwöchige Behandlung in einer psychosomatischen Klinik als Werbungskosten anzuerkennen (FG München vom 26.4.2013).

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz die Kosten für zwei Aufenthalte in einer Privatklinik für Psychotherapie und psychosomatische Gesundheitsentwicklung als Werbungskosten anerkannt. Die Behandlung war erforderlich geworden wegen Mobbing und einem langwierigen psychosozialen Konflikt am Arbeitsplatz. Daraus entstand ein "chronisch psychophysischer Erschöpfungszustand mit depressiver Entwicklung". Die Krankheitskosten seien ausschließlich beruflich veranlasst, weil der Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Berufstätigkeit eindeutig feststehe (FG Rheinland-Pfalz vom 22.8.2012).

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