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Voraussetzungen für die doppelte Haushaltsführung ab 2014

(Stand: 07.04.2014)

  • Durch das ab dem 01.01.2014 geltende neue Reisekostenrecht gibt es auch für die doppelte Haushaltsführung gravierende Änderungen:
  • Aufwendungen für die Nutzung der Zweitwohnung am Arbeitsort im Inland sind bis zu höchstens 1.000 Euro monatlich absetzbar.
    Hierzu zählen:
    Miete bzw. bei Wohneigentum die tatsächlichen Aufwendungen, (z.B. AfA, Schuldzinsen, Reparaturkosten), Nebenkosten, Betriebskosten, Reinigungskosten, AfA für notwendige Einrichtungsgegenstände (ohne Arbeitsmittel), Zweitwohnungssteuer, Rundfunkbeitrag, Miet- oder Pachtgebühren für Kfz-Stellplätze, Aufwendungen für Sondernutzung (wie Garten).
    Der Höchstbetrag von 1.000 Euro ist ein Monatsbetrag, den das Finanzamt nicht auf einen Kalendertag umrechnen darf. Der Höchstbetrag gilt für jede doppelte Haushaltsführung gesondert. Beziehen mehrere berufstätige Arbeitnehmer (z.B. beiderseits berufstätige Ehepartner, Lebenspartner, Mitglieder einer Wohngemeinschaft) eine gemeinsame Zweitwohnung, kann jeder den Höchstbetrag für die tatsächlich von ihm getragenen Aufwendungen für sich beanspruchen, BMF-Schreiben vom 30.09.2013.
  • Der am Lebensmittelpunkt erforderliche eigene Hausstand setzt neben dem Innehaben einer Wohnung aus eigenem Recht als Eigentümer oder Mieter bzw. aus abgeleitetem Recht als Ehepartner, Lebenspartner oder Lebensgefährte sowie als Mitbewohner ab 2014 auch eine finanzielle Beteiligung an den Kosten der Lebensführung voraus.
    Es genügt somit nicht (mehr), wenn z. B im Haushalt der Eltern lediglich ein oder mehrere Zimmer unentgeltlich bewohnt werden oder eine Wohnung im Haus der Eltern unentgeltlich zur Nutzung überlassen wird.
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