Unterhaltsleistungen gemäß § 33a Abs. 1 EStG

Menü


Steuertipps > Familie & Kinder > Unterhaltsleistungen gemäß § 33a Abs. 1 EStG

Unterhaltsleistungen gemäß § 33a Abs. 1 EStG

Mann mit Geld

Die Richter des BFH haben in ihrem Urteil vom 25.04.2018, VI R 35/16 folgendes entschieden:

Unterhaltsleistungen können nur insoweit nach § 33a Abs. 1 EStG zum Abzug zugelassen werden, als die Aufwendungen dazu bestimmt und geeignet sind, dem laufenden Lebensbedarf des Unterhaltsempfängers im VZ der Unterhaltszahlung zu dienen. Liegen die Voraussetzung des § 33a Abs. 1 EStG nur für einige Monate des Jahres der Unterhaltszahlung vor, muss der Unterhaltshöchstbetrag des § 33a Abs. 1 EStG gemäß § 33a Abs. 3 Satz 1 EStG entsprechend aufgeteilt werden.

Hinweis: Für jeden vollen Kalendermonat, in dem die in § 33a Abs. 1 und Abs. 2 EStG bezeichneten Voraussetzungen nicht vorgelegen haben, ermäßigen sich die dort bezeichneten Beträge um je ein Zwölftel, § 33a Abs. 3 Satz 1 EStG.

Im entschiedenen Fall überwies der Kläger im Dezember 2010 einen Unterhaltsbetrag i. H. v. 3.000 Euro. Somit wurde nur 1/12 des Unterhaltshöchstbetrages, im entschiedenen Fall für Brasilien, anerkannt.

(Stand: 14.08.2018)



Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen redaktionellen Text des Redaktionsteams. Dieser Beitrag ersetzt keine Beratung im Rahmen einer Mitgliedschaft in unserem Lohnsteuerhilfeverein. Eine Beratungsleistung im konkreten Fall findet nur im Rahmen einer Mitgliedschaft innerhalb der Beratungsbefugnis gemäß § 4 Nr. 11 StBerG statt.


Finden Sie Ihren persönlichen Berater

Haben Sie weitere Fragen und möchten sich persönlich beraten lassen? Dann finden Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner vor Ort aus rund 1.200 Beratungsstellen. 

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Lohnsteuerhilfeverein Beratungsstellenleiter/in suchen

Beratungsstellensuche







Mitarbeiter für eine Beratungsstelle gesucht
Stadt Siegen

Für eine Beratungsstelle in Siegen suchen wir aktuell Mitarbeiter. 

→ Weitere Informationen ansehen

Mitarbeiter gesucht!