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Steuerklassenwechsel – wie, wann und warum?

(Stand: 28.11.2014)


Alle Jahre wieder ... fragen Ehegatten: Ist für uns ein Steuerklassenwechsel günstig und möglich?

Vorweg und allgemein gilt: Insgesamt zahlen Sie letztlich keinen Cent mehr an Steuern, wenn Sie nicht die für sie günstige Steuerklasse gewählt haben, weil bei der „Endabrechnung“, d.h. bei der Jahressteuerfestsetzung die Höhe der bezahlten Lohnsteuern auf die festzusetzende Einkommen-Jahresschuld keinerlei Einfluss hat.

Bei ungünstiger Steuerklasse verzichten sie lediglich auf laufende Liquidität und mögliche Zinsen.  Denn Zinsen  (0,5 % pro Monat)  erhalten Sie  für Erstattungsbeträge leider erst nach 15 Monaten des Folgejahres. Wer also z.B. die Erstattung für 2014 bis 31.03.2016 erhalten hat, bekommt keine Zinsen erstattet.   

Eine ungünstige Steuerklasse kann aber auch von Vorteil sein, denn die Lohnersatzleistungen (z.B. Arbeitslosengeld) beeinflussen oft deren Höhe. Wem also Arbeitslosigkeit droht, der sollte baldmöglichst die  für ihn günstigste Steuerklasse wählen, auch wenn das insgesamt für das Ehepaar momentan ungünstig ist!  
Ansonsten gilt: Ein Wechsel ist normalerweise nur einmal jährlich möglich und muss für das laufende Jahr bis spätestens 30.11. jeden Jahres beantragt werden und zwar auf amtlichem Vordruck mit Unterschrift beider Ehegatten.  Auch die Wahl des sogen. „Faktorverfahrens“ gilt als Wechsel.  Ein mehrfacher Wechsel ist bei besonderen Umständen möglich, z.B.  bei Arbeitslosigkeit, Tod des Partner, Trennung auf Dauer, neues Arbeitsverhältnis nach Arbeitslosigkeit und Ähnliches.

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