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Mini-Job – Steuervorteil durch Rentenversicherungsbeiträge?

Blumen Händlerin

Der Arbeitgeber muss für einen Mini-Job pauschal 15 % des Arbeitslohns an die gesetzliche Rentenversicherung entrichten. Bei einem Mini-Job im Privathaushalt sind es nur 5 %. Diese Beiträge werden als Altersvorsorgeaufwendungen (steuerfreier Arbeitgeberanteil) in die Anlage Vorsorgeaufwand in Zeile 10 eingetragen.

Ob die Eintragung der Altersvorsorgeaufwendungen tatsächlich steuerlich günstiger ist, muss geprüft werden. Nachteilig ist dies dann, wenn der Mini-Job nicht rentenversicherungspflichtig ist und der Steuerpflichtige daher keine eigenen Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung zahlt. In diesem Fall sollte auf eine Eintragung i. d. R. verzichtet werden.

Dagegen ist ein Eintrag vor allem dann steuerlich günstiger, wenn für den Mini-Job eigene Rentenversicherungsbeiträge bezahlt werden und

  • ein Mini-Job in einem Privathaushalt ausgeübt wird oder
  • der Lohn aus dem Mini-Job unter der Mindestbeitragsgrenze von 175 Euro monatlich liegt.

In diesem Fall werden die eigenen Beiträge in Anlage Vorsorgeaufwand in Zeile 6 und die Arbeitgeberanteile in Zeile 10 eingetragen.

(Stand: 15.03.2019)

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