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Kosten für Einrichtungsgegenstände bei doppelter Haushaltsführung voll abziehbar

Arbeitszimmer

Die Richter des BFH haben in Ihrem Urteil vom 04.04.2019, VI R 18/17, entschieden, dass sich die betragsmäßige Beschränkung des Abzugs der Unterkunftskosten nur auf die unmittelbaren Aufwendungen für die Unterkunft wie Miete und Betriebskosten, nicht auf die Kosten für Einrichtungsgegenstände und Hausrat bezieht.

Danach gehören zu den nur mit dem Höchstbetrag abziehbaren Aufwendungen jedenfalls bei einer Mietwohnung die Bruttokaltmiete und bei einer Eigentumswohnung die AfA auf die AK/HK sowie die Schuldzinsen.

Aber auch die (warmen und kalten) Betriebskosten (Nebenkosten) gehören zu den nur beschränkt abziehbaren Unterkunftskosten (Wohnungskosten).

Anders ist es dagegen bei den Aufwendungen für Haushaltsartikel und Einrichtungsgegenständen einschließlich der AfA. Die Nutzung der Einrichtungsgegenstände und der Haushaltsartikel ist nicht mit der Nutzung der Unterkunft als solcher gleichzusetzen.

Insoweit sind die Aufwendungen daher - allerdings im Rahmen des Notwendigen - unbeschränkt abziehbar.

Hinweis: Seit 2014 beträgt der Höchstbetrag für Unterkunftskosten 1.000 Euro.

(Stand: 01.07.2019)

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