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Kindergeld - Erwerbstätigkeit maximal 20 Wochenstunden

(Stand: 04.11.2013)

Seit dem 1.1.2012 erhalten Eltern für volljährige Kinder in Berufsausbildung bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge, ohne dass das Einkommen des Kindes berücksichtigt werden muss.

Allerdings darf ein Kind neben der Ausbildung keine Erwerbstätigkeit ausüben, die mehr als "20 Stunden regelmäßiger wöchentlicher Arbeitszeit" umfasst.

Das Bundesfinanzministerium hatte dazu entschieden, dass bei der 20-Stunden-Grenze die regelmäßige, vertraglich vereinbarte Arbeitszeit maßgebend ist. Monate ohne Erwerbstätigkeit bleiben außer Betracht und werden nicht in eine Durchschnittsberechnung einbezogen (BMF-Schreiben vom 7.12.2011).

Das Finanzgericht Düsseldorf hat dazu jüngst entschieden, dass eine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 20,05 Stunden schädlich für den Anspruch der Eltern auf Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge ist.

Zwar gelte die 20-Stunden-Grenze im Durchschnitt einer Arbeitswoche, es komme jedoch nicht auf eine aufs Jahr bezogene durchschnittlich gearbeitete wöchentliche Arbeitszeit an. Auch bei einer nur  geringfügigen Überschreitung der Grenze sei eine Abrundung nach unten nicht möglich, (FG Düsseldorf vom 29.8.2013).

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