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Kinder – Verfassungsbeschwerde gegen die Herabsetzung der Altersgrenze von 27 Jahre auf 25 Jahre

(Stand: 03.08.2015)

  • Die Altersgrenze für das Kindergeld/ die Freibeträge für Kinder wurde zum 01.01.2012 von 27 Jahren auf 25 Jahre abgesenkt.
  • Eltern sind gegen die Absenkung der Altersgrenze von 27 Jahren auf 25 Jahre vor Gericht gezogen. Der BFH hat in seiner Entscheidung vom 02.04.2014, Az. V R 62/10 die Absenkung der Altersgrenze für die Gewährung von Kindergeld vom 27. auf das 25. Lebensjahr als verfassungsrechtlich unbedenklich erachtet.
  • Gegen die Entscheidung des BFH ist jedoch seit dem 21.10.2014 eine Verfassungsbeschwerde beim BVerfG unter dem Aktenzeichen 2 BvR 1397/14 anhängig.
  • Von diesem Verfahren können Eltern profitieren, deren Kind im Alter von 25 oder 26 Jahren einen Berücksichtigungsgrund erfüllt hat,
    - sich also in Berufsausbildung odereiner 4-Monats-Lücke befunden hat,
    - ausbildungswillig aber ohne Ausbildungsplatz war oder
    - ein freiwilliges soziales/ökologisches Jahr absolviert hat.

Beratungshinweis:
Für die betroffenen Eltern sollte Einspruch gegen den Kindergeldbescheid sowie den Einkommensteuerbescheid eingelegt und auf die Revision vor dem BVerfG hingewiesen werden.

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