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Firmenwagen – Steuerersparnis nur durch die Nachweismethode

(Stand: 06.08.2013)

  • In vier Urteilen vom 21.03.2013 - VI R 31/10, VI R 46/11, VI R 42/12 und vom 18.04.2013 - VI R 23/12, äußerte sich der BFH zur Besteuerung der privaten Nutzung von Dienstwagen und macht darauf aufmerksam, dass die Anwendung der 1 %-Regelung auch dann greift, wenn faktisch keine private Nutzung des vom Arbeitgeber überlassenen Fahrzeugs erfolgt.
  • Lediglich das ordnungsgemäße Führen eines Fahrtenbuchs bzw. ein arbeitsvertraglich vereinbartes Privatnutzungsverbot kann die Besteuerung des geldwerten Vorteils noch verhindern.
  • Die Steuerpflichtigen können entgegen der bisherigen Regelung die Vermutung einer privaten Nutzung nicht mehr entkräften.
  • Wer jedoch auf die Fahrtenbuchmethode zugreift, sollte seine Aufzeichnungen in jedem Fall lückenlos führen, rät der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV). Hierfür sind neben Datum, Ziel und Anlass der dienstlichen Fahrt auch Angaben zum Kilometerstand vor und nach der geschäftlichen Reise unerlässlich. Für Privatfahrten und Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genügt die Angabe der jeweils gefahrenen Kilometer.
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