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Erststudium - Erstausbildung keine Werbungskosten

(Stand: 03.02.2014)

Der Bundesfinanzhof hat aktuell zur Klärung der neuen gesetzlichen Regelung zu den Ausbildungskosten ein erstes Revisionsverfahren entschieden: Die Aufwendungen für ein Erststudium, das als Erstausbildung gilt und nicht in einem Ausbildungsdienstverhältnis absolviert wird, sind nicht unbegrenzt als Werbungskosten absetzbar, sondern nur begrenzt als Sonderausgaben. Die gesetzliche Neuregelung zu den Ausbildungskosten ist nach Meinung der BFH-Richter verfassungsgemäß, (BFH-Urteil vom 05.11.2013).

Der Sonderausgabenabzug von 6 000 EUR bringt den meisten Studierenden keinen Vorteil. Der Abzug als Sonderausgaben läuft ins Leere, wenn keine oder nur geringe Einkünfte vorliegen, da anders als bei Werbungskosten die Kosten nicht zu einem vortragsfähigem Verlust führen. Was von den Ausbildungskosten nicht mit Einkünften verrechnet werden kann, ist steuerlich verloren. Aber es profitieren beispielsweise Eheleute, die durch eine gemeinsame Veranlagung Studiengebühren des einen Ehepartners bis zu 6 000 Euro pro Jahr absetzen können. Der Sonderausgabenabzug gilt allerdings nicht für Studierende in dualen Studiengängen, oder Studien nach Abschluss einer Lehre oder im Rahmen eines Ausbildungsdienstverhältnisses. In diesen Fällen sind die Studienkosten unbegrenzt als Werbungskosten abziehbar.

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