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Berufsausbildungskosten nur begrenzt als Sonderausgaben abzugsfähig - verfassungsgemäß?

(Stand: 03.01.2015)

  • Rückwirkend zum 01.01.2004 wurden Berufsausbildungskosten nur i.R.d. Sonderausgaben anerkannt. Seit dem 01.01.2012 beträgt der Höchstbetrag 6.000 Euro.
  • Während der VIII. Senat des BFH in seinem Urteil vom 05.11.2013, Az.: VIII R 22/12, entschieden hat, dass Aufwendungen für ein Studium, welches eine Erstausbildung vermittelt, nur als Sonderausgaben abzugsfähig sind, vertritt der VI. Senat des BFH hier eine andere Auffassung!
  • Ob diese Regelung rechtens ist, muss der BFH nun in mehreren Verfahren klären. Der VI. Senat des BFH hat dem BVerfG die Frage vorgelegt, ob es mit dem Grundgesetz vereinbar ist, dass Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, keine Werbungskosten sind.
  • In den Verfahren VI R 61/11, VI R 2/12, VI R 8/12 erging am 17.07.2014 ein Vorlagebeschluss an das BVerfG, Az. 2 BvL 22/14, 2 BvL 23/14, 2 BvL 24/14. Diese Verfahren vor dem BFH sind durch Beschluss vom 17.07.2014 bis zur Entscheidung des BVerfG ausgesetzt.

Hinweis:
Legen Sie in allen ähnlichen Fällen Einspruch ein und beantragen Sie Ruhen des Verfahrens.

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