Menü


Bei der Nutzung von mehreren häuslichen Arbeitszimmern in verschiedenen Haushalten ist der Abzug personenbezogen typisierend auf 1.250 Euro begrenzt

häusliches Arbeitszimmer

Der BFH hatte in seinem Urteil vom 09.05.2017, VIII R 15/15, darüber zu entscheiden, ob der Höchstbetrag für zwei Arbeitszimmer zweimal gewährt wird. Hier lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der Steuerpflichtige führte einen doppelten Haushalt und hatte in jeder Wohnung ein Arbeitszimmer.

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer, das – wie im Urteil vom 09.05.2017, VIII R 15/15 – nicht den Mittelpunkt der betrieblichen/beruflichen Tätigkeit bildet, sind unter der Voraussetzung, dass kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, mit dem Höchstbetrag von 1.250 EUR abziehbar.

Dabei ist der Abzug nicht auf die Aufwendungen für „ein" häusliches Arbeitszimmer beschränkt. 

Der BFH hat bereits für den Fall der Nutzung zweier Arbeitszimmer im gleichen Haushalt oder für eine zeitlich gestaffelte Nutzung in zwei verschiedenen Haushalten (z. B. bei einem Umzug) entschieden, dass der Aufwand typisierend mit dem Höchstbetrag abgegolten ist.

Das gilt auch dann, wenn – wie im Streitfall – zwei Arbeitszimmer parallel in verschiedenen Haushalten genutzt werden.

(Stand: 02.08.2017)

Nachfolger in Düsseldorf gesucht
Nachfolger gesucht Düsseldorf

Nachfolger für die Leitung einer Beratungsstelle in Düsseldorf gesucht!

>>> weiter

Nachfolger gesucht!